Alcobaça - Altstadtbummel
Der Markt und die Altstadt von Alcobaça
Nach 10 Tagen an der Küste zieht es uns jetzt ein paar Kilometer ins Inland von Portugal. Alcobaça lockt mit einigen Sehenswürdigkeiten und einem Wohnmobil Stellplatz direkt in der Stadt.

Der Platz liegt auch fast neben dem Mercado Municipal – hier gibt es neben Gemüse und Obst aus der Region – Apfelplantagen sind rund um Alcobaça – auch Bacalau und frische Eier nebst lebendigen Hühnern und Kaninchen.






In die Altstadt geht es gleich um die Ecke über kopfsteingepflasterte Straßen über den Fluss Alcoa, dessen Brücke mit Street Art von fliegenden Fischen geschmückt ist.


Viele Hausfassaden sind mit Kacheln bedeckt - ein ikonisches Merkmal in Portugal. Die bemalten Kacheln - die Azulejos – schmücken dekorativ die Häuser und haben auch den praktischen Sinn, sie vor Hitze und Feuchtigkeit zu schützen.






Etwas fremd sieht dagegen das romantische Chalet da Gafa (heutiges Rathaus) in rosa im Stil gotischer Renaissance aus.

Am Abend leuchtet es im weihnachtlichen Lichterglanz.

Keramikroute „Pedro und Inês“

Alcobaca etablierte sich ab dem späten 19. Jahrhundert als Zentrum künstlerischer Keramikkunst. Mit dem Thema „Pedro I. und Inês de Castro“ entdecken wir auf einer Route symbolische Werke städtischer Manufakturen, die ihrer Liebe gewidmet sind.

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1/10 - Puro Amor - Reine Liebe -Zwei Menschen, die in ihrer Welt versunken sind.
3/10 - Amor Cego – Blinde Liebe - Der Konflikt zwischen der Macht von König Alfonso IV. und der großen Liebe von Pedro I. und Inês de Castro - dargestellt durch Farben und Formen.
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4/10 - Alfonso beschließt unter dem Druck seiner Berater, die unschickliche und explosive Beziehung zu beenden und befiehlt den Tod von Inês de Castro.
5/10 - Sensus - Interpretation von Ines Rede an den König Alfonso mit einer Kombination Tränen und die Bitte um Gnade, dargstellt durch zerbrochene Herzen.

7/10 - Der Tod von Ines - Die Herzen der beiden Liebenden liegen beieinander, wie es Pedros Wunsch für das Leben und die Ewigkeit war. Beide ruhen auf einem Blumenbett mit blauem Farbton und erinnert an die Grabstätten im Kloster von Alcobaca



