Ausflug abseits der Touristenroute in das Bergdorf Bejes
Pittoreske Bergdörfer in Kantabrien abseits der Desfiladero de la Hermida
Was unternehmen wir heute? Vielleicht eine kleine Sightseeing-Tour mit dem Roller durch die Berge? Auf dem Navigator fällt uns eine kurvenreiche Straße auf, genau gegenüber der Straße mit der phantastischen Tour zum Mirador Santa Catalina.

Auf der Straßenkarte mag die Anreise nach Bejes auf den ersten Blick kompliziert erscheinen, da man von La Hermida aus über eine schmale Bergstraße dorthin gelangt, aber gerade diese Abgeschiedenheit reizt uns, ihren Charme zu entdecken. Die CM 22/03 geht gleich steil hinauf und wir schauen "schon wieder" auf die Desfiladero de la Hermida, die sich gerade hier um eine Ecke zwängt.

Am Straßenrand stehen Motorräder - kein Wunder, Motorradfahrer lieben Serpentinen - aber diese sind aus Holz! Da müssen wir natürlich wieder anhalten und die bunten Zweiräder näher anschauen.

Ein paar hundert Meter weiter begegnet uns eine hölzerne "Hornbläserin auf einem Bären" und hinter der nächsten Haarnadelkurve versteckt sich die Skulptur "Hommage an die Hirten und ihre traditionelle Lebensweise der Region".
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Entlang des Rio Corvera geht es unermüdlich 6 Kilometer durch die enge Schlucht bergauf - das Wasser ist nicht zu sehen, so eng ist es am Grund des Canyons.


Nach einer Kurve öffnet sich ein malerisches Tal mit 2 kleinen Bergdörfern. Eingebettet in die atemberaubende Natur Kantabriens liegen die Dörfer, in denen das Leben sicherlich friedlich verläuft und uralte Traditionen vielleicht lebendiger sind denn je. Hier wird der berühmte Queso de Bejes nach alter Tradition in Höhlen gelagert. Auf dem Montagsmarkt in Potes probierten wir ihn - uns schmeckte er jedoch gar nicht.

Steingrau und markant reihen sich die Berggrößen oberhalb von Bejes auf, als wollten sie die Bewohner beschützen.

Hinter den Häusern lassen wir den Roller stehen und spazieren einen guten Kilometer eine geteerte Straße bergauf oberhalb des kleinen Örtchen Bejes, in dem nur noch so um die 60 Einwohnern leben.

Auf der gegenüberliegenden Talseite drängen sich die Häuser von La Quitana dicht aneinander.

In diesem Seitental scheint die Uhr vor langer Zeit stehen geblieben zu sein, denn es gibt keinen "Tante Emma Laden" oder Überfüllung auf den Wegen. Dafür aber jede Menge frische Luft und jene Stille, die man nur tief in den Bergen findet.
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Da drüben - schau mal -- da führt ein Weg die Schlucht hinauf - sieht nach einem schönen Weg aus... aber nicht mehr heute .... da müssen wir noch einmal wieder kommen und auch zum Mirador von Quintana laufen!



