Fuciño do Porco - Wanderung durch Eukalyptuswald
Felsennase "Schweineschnauze" Fuciño do Porco
Der Grund unserer Fahrt in Spanien und Galizien in die Bucht Santo Romano ist ein spezieller Aussichtspunkt mit einem lustigen Namen, den galizische Seefahrer prägten.
Der Wohnmobilstellplatz ist ein guter Startplatz für die Wanderung zum Fuciño do Porco. Statt des breiten Wanderweges finden wir einen Pfad oberhalb der Klippe - etwas steiler aber dafür kürzer.

Vom Strand aus bringt uns erst ein breiter Forstweg nach einem kleinen Abstecher zum Kreuz "San Romano" auf einer Felsenecke in einen Eukalyptuswald.

Das Kreuz San Romano ist ein Gedenken an die Besatzung der Schaluppe Dracula, die am 5. August 1967 von einer einzigen Welle umgeworfen wurde und kenterte. Ein Schiffbrüchiger schwamm an Land, um Hilfe zu holen, die aber für die anderen 4 zu spät kam.

In "beruhigendem Abstand" wandern wir entlang des Klippenrandes und können auch schon unser Ziel Fuciño Do Porco auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht sehen (und fotografieren).

Über einen schmalen Pfad geht es weiter hinauf in einen Eukalyptuswald.

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Grünes und herbstlich-braunes Farnkraut wächst am Wegesrand und ein Teil des Hanges ist mit neuem Eukalyptus aufgeforstet, deren noch jungen bläulichen Blätter eine rundliche und keine Sichelform aufweisen.
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Auf dem Pfad im älteren Eukalyptuswald treffen wir auf einige Pilze, die wie Pferdeäpfel aussehen - es sind Schiefer Trüffel, die getrocknet schmackhaft als Gewürz seien (wir trauen uns aber nicht) und nicht weit davon entfernt leuchtet der orangene (giftige) Beringte Flämling.

Nach einer Wegbiegung erreichen wir den Zugang auf die "Schweineschnauze" - so genannt, da von See aus die Felsenspitze dieser ähnelt.
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Die Felsennase Fuciño do Porco ist eine lange Klippe mit 85 m Höhe, die ins Meer ragt und eine große Bucht bei Viveiro bildet. Um zum Kap zu gelangen, "sind wir auf dem Holzweg" - im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn es beginnt mit einer Holztreppe, die uns schnell auf den ersten Felsbrocken bringt und uns auf die weiteren Holzstege und Treppen mit Brücken zwischen Klippen schauen lässt.

Gefühlt hunderte von Treppenstufen erklimmen wir und laufen dann am Klippenende auf einem Betonpfad bis zu einem winzigen grünen Leuchtturm, der die Schiffe und ihre Kaptäne vor der Felsennase Fuciño do Porco warnt

Direkt am Eingang der Viveiro-Mündung erhebt sich dieser tolle Aussichtspunkt mit Ausblicken auf das Kantabrische Meer, die umliegenden Strände und Buchten bis nach Vivereo.

Wandertrack: 4.7 km, Min Höhe 2 m, Max. Höhe 130 m





