Tolle Wanderung in Mandal über den Laksestigene
Laksestigene - ein geschichtsträchtiger Wanderweg
Heute folgen wir den Lachsfischern - über den Wanderweg "Laksestigene" - der ist sehr schön und sogar noch einen 2. Besuch wert!

Auf dem Weg zur Bucht Ulsvika mit einem schönen Picknickplatz zweigen wir vorher ab, denn ein Fischwegweiser zeigt in den Busch.

Über einen kleinen Pfad gelangen wir zu einer Felsspalte - da hindurch über dicke Felsbrocken kommen wir zur Wasserkante,

an der sich der mit riesigen Felsquadern angelegte Weg um die hoch aufragenden Felsen schlängelt.

Wow - die Norweger lassen sich schon etwas einfallen, um besonders beeindruckende Wege zu schaffen!
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Beim ersten Besuch plätscherten die Wellen gegen die Steine - huch, hoffentlich werden wir nicht nass.....

Beim 2. Mal glich das Meer einem Badesee und es bestand keine Gefahr, nasse Füße zu bekommen.

Nach dem "versteinerten Weg" geht es zwischen 2 Gesteinsbuckeln in "den dunklen Wald".
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r Es wird feucht und klamm, umgefallene Bäume vermodern, Felsblöcke sind ummantelt von dicken Moosteppichen.

Über ein kleines Treppchen gelangen wir hinauf--

und es dauert nur ein paar Minuten, dann stapfen wir über Holztreppen hinunter zu einer hellgrauen Holzhütte und genießen den Blick auf den Mandalsfjorden.


Welche Bedeutung haben diese seltsamen Holzgerüste?

Schau mal, um die Ecke ist noch eine rote Hütte... Um dorthin zu gelangen stapfen wir wieder durch den Kiefernwald und über glatt geschliffene dicke Steinbrocken zu nett angelegten Bänken.




Von hier hat man eine tolle Aussicht auf den Mandalsfjorden und diese seltsamen Holzleitern.

An der Mündung des Mandalselva wurde rund um die Halbinsel Osterland schon seit dem 16. Jahrhundert Lachsfischerei betrieben. Der Fischfang wurde mit Ringwadennetzen - sog. NOTS - in der Flussmündung betrieben. Zu dem Zweck wurden am KJELL-Tag - einem Samstag Mitte Mai - etwa 17 bis 19 m hohe Lachsleitern - KJELLS - erbaut. Ein Ausgucker stieg diese Leiter hinauf und nahm auf der SATREIA Platz. Von dort hatte er eine gute Sicht auf das Wasser und konnte sehen, wann die Lachse kamen.
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Wenn die Sonne im Gegenlicht stand, kletterte er von der Leiter hinab und stieg auf den Ausguck auf einem Schleppbootot und stellte sich dort auf einen Mast, einem Baumstamm von 3 m Länge mit einem Querbalken als Fußstütze - dem HOCKER. Die Bojen der ca. 70 m langen Ringwadennetze lagen etwa 8 m vom Land entfernt. Heutzutage werden diese NOTS - Lachleitern - nicht mehr genutzt, denn das Fischen mit Ringwadennetzen ist seit 1988 verboten.

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts gehörte der Mandal Fluß mit 50 km lachshaltiger Strecke mit Fängen zwischen 20 000 und 35 000 kg Fisch zu den besten Lachsflüssen Norwegens.

Der tolle Rundweg schließt bei der 3. roten Hütte ab - von dort geht es über ein Treppchen hinunter zum Hafen.
Wandertrack: 3.4 km, 109 Höhenmeter






