Speiderstien - Hålandsheia bei Mandal
Wanderung bei Mandal
Wie praktisch ist es, in die Wanderstiefel zu schlüpfen und gleich vom Wohnmobil in den Wald zu laufen.
Hålandsheia heißt das beliebte Wandergebiet Mandals mit zahlreichen Forstwegen und Pfaden.

Eine Infotafel mit einer Karte beschreibt die Rundwege. Nachdem wir am ersten Tag den "Blaeberpallen"-Weg mit 2.5 km gelaufen sind, wählen wir heute den Speiderstien.
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Bei bedecktem Himmel und 18 Grad C marschieren wir zum Eingang des Rundweges und folgen den Wanderzeichen, die uns in einem abwechslungsreichen auf und ab durch unterschiedlichste Landschaften führt.
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Zwischen blankem Fels wächst Heidekraut und an den Nadelbäumen schimmern die hellgrünen neuen Spitzen. Mal ist es ist ein offenes Terrain mit Sumpflandschaft mit Wollgras und Wacholder, dunkler Fichtenwald mit üppigem Farnkraut oder Laubwald mit einem Teppich von Blaubeersträuchern.

Dichte Büschel von Rasenbinsen mit kleinen braunen Blütenköpfen an ihren Spitzen liegen wie kleine Hindernisse auf unserem Weg.

Auf einer großen runden Felsplatte zeigt ein Schild zum "Pausensteinen" 174 m über dem Meeresspiegel...
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ein einzelner Findling liegt da "so rum" und will beklettert werden. Praktisch ist die spezielle Leiter, die daran lehnt.

Auf 193 m erreichen wir Flovarden mit einem markanten aufgeschichteten Steinhaufen - die Sicht auf die Küste ist phantastisch, auch wenn die Sonne nicht scheint.

Die kommt erst eine halbe Stunde später und bringt Licht in den düsteren Wald. Ein Eintrag in das Gipfelbuch ist obligatorisch, bevor wir den Hügel hinunterstapfen.
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Begleitet werden wir stellenweise von wunderbarem Duft von Maiglöckchen, blaue Waldveilchen bringen Farbe in den grünen Wald, in dem üppiges Farnkraut wächst.
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Umgefallene Bäume sind "ihrem Schicksal" überlassen - wir klettern drunter und drüber...
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und kommen bald nach Tjortedal, dass idyllisch in einer Senke liegt.
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In Tjortedal standen früher einige Höfe - ein Haus ist seit 2019 eine DNT-Hütte, in der man übernachten kann. Bevor wir wieder den Berg hinaufschnaufen, füttert Günther Pferde mit Löwenzahn, das sie wohl sehr mögen. Kaum dreht er sich um, stupsen sie ihn von hinten an "mehr...".
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Ein steiler Pfad steigt nun linker Hand zur Floyhaia auf - vorbei an einer Erinnerungstafel an Stemtjon, einem kleinen Haus, das Mitte des 19. Jahrhunderts von einem reisenden Schuhmacher bewohnt worden sei.

Der schöne Wanderpfad führt uns am Rande eines Moores zurück an den Fuß des Flovarden und dann oberhalb der Blaebarpallen zurück zum Ausgangspunkt.

Wandertrack: 5.9 km, 222 Höhenmeter















