Pontevedra in Galizien - Hauptstadt der Rias Baixas
Brücken und Markthalle Mercado Abastos - Pontevedra
240 km gen Südwesten ist unsere Devise auf dem Weg zur Atlantikküste und wir machen uns auf nach Pontevedra. Der Küstenabschnitt zwischen Finisterre und Vigo ist die galizische Region "Rias Baixas" mit großen Flußmündungen, manche so groß wie norwegische Fjorde.
Der Wohnmobil-Stellplatz liegt direkt an einer belebten Straßenkreuzung an der Schrägseilbrücke "viel zu laut". Ein paar hundert Meter weiter finden wir einen riesigen Parkplatz direkt neben einem Park, auf dem sich Ruhe liebende Wohnmobile aufhalten - perfekt für uns.
Die Brücken von Pontevedra

In einen Bogen des 60 km lange Flusses Lérez schmiegt sich die Altstadt von Pontevedra, wo auch früher ein großer Hafen war, der aber versandete. Der Rio wird von zahlreichen Brücken überspannt - kein Wunder, denn der Ortsname stammt vom lateinischen ponte veteram (alte Brücken) ab.
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Während der Nacht sind die Brücken beleuchtet und laden regelrecht zum fotografieren ein. Die Puente des los Tirantes (Schrägseilbrücke) gehört zu den 33 außergewöhnlichen Brücken Spaniens und spiegelt sich im Rio Lérez. Sie hat eine Gesamtlänge von 125 Metern und der geneigte Betonturm ist 63 Meter hoch, von dem 17 Stahlseilpaare ausgehen.
Merdcado de Abstastos in Pontevedra

Unser Ziel am erste Morgen ist der Merdcado de Abstastos - wir lieben die spanischen Markthallen. Nicht in einem historischen Gebäude untergebracht aber inmitten des historischen Zentrums birgt die Halle unter seinen Bögen und Steinmauern einen riesigen Fischmarkt.

Von der 1. Etage schauen wir auf des Gewusel der Käufer und Fischhänder, in das auch wir uns "stürzen". Wir inspizieren die Fischtheken mit der bunten Auswahl an Hochseefischen, Krabben, Tintenfischen, Langusten....
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Die kleinsten Fische haben den niedrigsten Preis, doch die galizischen Garnelen schlagen mit 80 bis 120 € pro kg zu Buche, ebenso wie die Entenmuscheln für 50 € zu haben sind.
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Gesalzene Schweineohren, leuchtend gelbes Geflügel.... nichts für uns, da unser Kühlschrank prall gefüllt ist und wir heute Rinderbraten von kantabrischen Bergrindern auf der Speisekarte haben.
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Wir verlassen die Markthalle und begegnen auf dem "Heimweg" einer Frau, die ihre Hühner füttert. Der spanische Dichter Ramon Maria del Valle-Inclan mit seinem charakteristischem Hut, runder Brille und langem Bart, einer Schüsselfigur der spanischen Literatur des 20. Jahrhunderts, kommt uns entgegen und ein paar Straßen weiter protzt "El Titan" mit seinen Muskeln.
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