Ätna - PIano Vetore

Wanderungen am Ätna im Parco dell Etna zum Monte Scavo

Mit dem Wohnmobil zum wandern auf der Hochebene Piano Vetore am Ätna

3 Nächte verbringen wir an der höchsten Parkmöglichkeit auf der Südseite des Ätna, dann wählen wir das Plateau Piano Vetore als neuen Wohnmobilstellplatz.

Tiefschwarze Lavagestein-Zungen reichen tief den Berghang hinab – auch rund um unseren Stellplatz auf dem Piano Vetore auf 1750 m. Zonen mit üppigen Pinienwäldern, Wacholdergestrüpp oder zarten Gräsern sind innerhalb der Lavaströme wie Inseln – dort hat der Lavastrom sich wohl geteilt und einige Flächen verschont.

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Piano Vetore

Auf der Hochebene Vetore laden als erste Erkundung Wanderwege auf erodiertem Lava durch alte und neuere Lavaströme und Lavabrocken ein. Die Route beginnt an einer großer Lavasteinplatte mit der Inschrift Parco dell'Etna. Mit einer guten Aussicht auf  die Südhänge des Ätna mit den kleinen Nebenkegeln Monte Nero degli Zappini entlang auf einem ausgebauten Weg, der mit Lavasand bedeckt ist.

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Die petrifizierte Lava aus den Jahren 1780 wird von gelblich-grünen Flechten und Moosen erobert – auf dem 1985 und 2001 geflossenen Magma ist noch kein Pflänzchen zu entdecken. Aus schwarzem Lavagestein erbaut ist das Rifugio S. Barbara, direkt bei der Grotta di Santa Barbara, in der einst Schee gelagert und im Sommer ins Tal transportiert wurde./p>

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Wanderung Monte Scavo

Der Wanderweg Nr. 730 führt ab der Ebene Piano Vetore zum Gipfel des Monte Scavo und entwickelt sich recht abenteuerlich. Gemütlich beginnt es auf breiten Forstwegen durch intensiv duftende Kiefernwälder zur Kapelle S. Giovanni, in deren Nähe auch ein Geocach versteckt ist. 

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 Nach einigen hundert Metern verlassen wir den gemütlichen Waldpfad, der kleine Wegweiser zeigt auf einen Trampelpfad bergauf. Das soll ein Wanderweg sein? Na gut, wir stapfen los und es ist anfangs noch nicht so übel, durch die Bäume erkennen wir den Pfad – doch bald verliert er sich und wir suchen uns unseren Weg nach oben und treffen auf Steinmännchen. So sind wir also richtig – schon bald erreichen wir eine Furt aus Felsgestein mit kleinen Steinmarkierungen, klettern hinauf – sehen einen hölzernen Zaunübertritt – und dann ist um herum nur noch wild gewachsene Natur.

monte scavo 5Laut Wander-App ist hier der Weg 730 – aber davon finden wir keine Spur - trotz genauer GPS-Position. Na gut, genießen wir den Anblick des Ätna und folgen unserer Spürnase. Nach Sicht geht es wieder hinab, über bewachsenes Felsgestein geht es zügig hinunter bis wir durch dichtgewachsenes stacheliges Wacholdergestrüpp gestoppt werden – aber auch das durchwaten wir ohne große Blessuren und erreichen den Kiefernwald. Immer der Nase und dem GPS folgend bis zum Lavafeld von 2002/2003, an dessen Rand wir bisher abgestiegen sind.

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Aber nun sollen wir darüber? Schau, dort flattert ein kleines rot-weisses Plastikbändchen – und von diesem aus sehen wir ein manuell aufgetürmten Steinhaufen und ein rot-weisses Zeichen oben auf dem tiefschwarzen Lavastrom – also da geht es hinauf und hinüber! Wir balancieren durch das Lavafeld – der Ausgang endet auf einem breiten Waldweg – geschafft!

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