Lac d'Orédon - Lac Cap de Long
Néouvielle Naturschutzgebiet in den Haute Pyrenées
Es ist geschafft – wir haben den Lac d'Orédon umrundet. Der leichte Wanderweg hat uns nicht ermüdet – da könnten wir doch noch eine kleine Rollerfahrt ins Hochgebirge des Naturschutzgebietes Néouvielle unternehmen!
Lac d'Orédon
Der Orédon-Staudamm wurde 1884 erbaut und schuf ein Gewässer von 46 Hektar und einer max. Tiefe von 59 m. Er ist der Älteste der Pyrenäen und liegt malerisch vor dem Gipfel der Estaragne (3006 m) und dem Damm des Cap-de-Long-Stausees.

Wir genießen aber erst noch einmal ausgiebig das phänomenale Bergpanoama, bevor wir uns auf den Weg zum Lac Cap de Long machen – dafür fahren wir 3 km weiter auf 2160 m direkt auf die gewaltige, 100 m hohe Stützmauer zu.

Der "kleine" Lac de Oredon liegt nun 300 m unter uns.

Unser Aussichtspunkt am Ende der Straße st phantastisch. Fast wie aus der Vogelperspektive blicken wir auf den Cap-de-Long-Stausee, dessen Staumauer und den Lac d'Orédon.

Der Cap-de-Long-Stausee
Mit einer Fläche von 110 Hektar und einer max. Tiefe von 130 m ist er der zweitgrößte Stausee der Pyreänen. Cap de Long = Der Kopf (des Tals) (am Fuss) des (Gipfels) Long wird von einem imposanten 3000er Bergmassiv mit bizarren Bergflanken eingeschlossen.

Nach ausgiebigem Genuss der Hochgebirgslandschaft fahren wir gemütlich wieder hinunter ins Tal - das Naturschutzgebiet Néouvielle in den Haute Pyrenées zeigt sich von seiner schönsten Seite.

Die Schlangenlinien der Serpentinenstraße liegen fast übereinander – so steil ist das Gelände.

Wasserfälle rauschen, die Wälder leuchten in brillianten Farbtönen des "Indian Summer".
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Direkt neben der Straße entdecken wir eine Hängebrücke – die müssen wir uns natürlich näher ansehen - sie überspannt einen Gebirgsfluss, der nach den letzten Regenfällen mit lautem Tosen ins Tal rauscht.





