Wandertipp Peleponnes - Vouraikos-Schlucht
Wanderung auf den Gleisen der Zahnradbahn
Wir warten auf Wanderwetter – es ist kühl und hat nur feuchte 16 Grad. Nach unserer Bahnfahrt am Montag durch die Vouraikos-Schlucht warten wir auf eine Gelegenheit, die Strecke zu erwandern. Heute soll es trocken bleiben – da gehen wir es an.

Direkt ab unserem Parkplatz in Diakopto an den Gleisen laufen wir los, unterqueren die Autobahn und sind wieder von Natur umgeben. Neben dem Gleisbett verläuft ein Karrenweg, den wir erst einmal entlanglaufen. Das Tal des Vouraikos Flusses ist anfänglich noch sehr breit, Platanenwälder bieten im Sommer Schatten auf dem Sandweg, der in etwas Abstand parallel zu den Schienen verläuft.

Der Weg steigt nur leicht an, bevor er endet und wir auf den Gleisen weiterlaufen. Die Holzschwellen sind in einem Schotterbett verlegt, auf dem es sich mit Wanderschuhen gut laufen lässt. Der Abstand der Schwellen ist auch passabel – so kommen wir zügig weiter. Und schon kommen die ersten, grob behauenen Tunnel in Sicht.

Die Eisen- und Zahnradbahn rattert und quietscht mit einem Tempo zwischen 10 und 30 km täglich 3 mal die Strecke hinauf und wieder hinunter. Wir hören sie schon von weitem und da die Lokführer mit Wanderern auf den Gleisen rechnen müssen, warnen sie uns rechtzeitig mit ihrem schrillen Signalhorn – im Tunnel von einem Zug „erwischt“ zu werden, könnte fatal enden, denn sie sind verdammt schmal.

Am Anfang der Strecke weist ein Schild darauf hin, dass das Betreten der Gleisanlagen überhaupt verboten sei – auf der anderen Seite führt der Europäische Fernwanderweg E4 über die Gleisstrecke – ups – da ist wohl was schief gelaufen.
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Nach 4 km haben wir den kleinen Bahnhof Niamata erreicht und kehren wieder um. Wanderstrecke gesamt 8 km mit 100 Höhenmetern.








